Nach vierjähriger Studiopause erscheint im Oktober 2010 ein neues Album von Sir Elton John zusammen mit Südstaatenlegende Leon Russell !
Der König der britischen Rock/Pop-History kommt uns am 25. Oktober 2010 wohl sehr amerikanisch.
Schon im Jahre 2001 ließ Elton John die Zeiten, als er im legendären Folk-Club Troubadour neben vielen anderen Musik-Legenden zugange war, mit seinem formidablen Album Songs from the West Coast, noch einmal musikalisch aufleben. The Union dürfte eine weitere Hommage an die klassische amerikanische Rockhistory sein, dies lässt alleine schon die Gästeliste vermuten, mit im Studio waren u.a. Brian Wilson und Neil Young, Jim Keltner an den Drums, und nicht zu vergessen, der zweite Sir im Bunde, Sir Paul McCartney.
Bei all diesen Hochkarätern kann eigentlich nichts schiefgehen.
Als Live-Release solls das ganze dann auch noch geben.
Nach der Veröffentlichung von "The Union" ist für 2011 ist eine gemeinsame Welttournee von Elton John und Leon Russell in Planung.
Elton John über "The Union": "Ich dachte mir, wenn ich eine neue Platte mache, dann will ich mich eher an Modern Times von Bob Dylan orientieren. Sie sollte zeitgenössisch und zugleich alt und einfach nur klassisch klingen."
Jackson Browne und sein treuer Roadwarrior David Lindley haben im Mai ihr neues Livealbum veröffentlicht
Love Is Strange (2010), das Album zum Clip
Ein Klick auf das Cover führt sie zur Amazon Bestellseite
Spielzeit: 49:24 (CD 1), 57:24 (CD 2)
Label: Inside Recordings, 2010
Info: David Lindley ist ein Cousin von Linda Ronstadt
Das Musikwissen Special - Tift Merritt, Perle des CountryRock
* Für das Tift Merritt Portrait in deutscher Sprache auf den Banner klicken *
Das Neue Album See You On The Moon
Videopremiere des Albumtracks - Mixtape
Tracklist
Mixtape
Engine To Turn
The Things That Everybody Does
Six More Days of Rain
Feel of The World
Never Talk About It
All The Reasons We Don’t Have to Fight
Live Till You Die
Papercut
See You On The Moon
Danny’s Song
After Today
Carole King und James Taylor, 2 der bedeutendsten amerikanischen Singer/Songwriter und Ikonen der West Coast Music History
sagen Danke am Ende ihrer Troubadour Reunion Tour, die von fast einer Million Menschen besucht wurde.
Jetzt auch in Deutschland auf Doppel - CD & DVD erhältlich, Carole King & James Taylor - Live at the Troubadour
Southern California Rock. Westcoast oder West Coast?
Immer wieder passiert es, das Musikbegeisterte sich auf die Suche machen nach einer Antwort auf die Frage,
was eigentlich Westcoast Sound ist oder wodurch sich dieser Musikstil eigentlich definiert und was überhaupt die richtige Schreibweise ist.
Die Suchmaschinen führen die Suchenden dann sehr oft zu den Seiten von lindaronstadt.de, und das ist schonmal ein Grund mehr, endlich eine Antwort anzubieten.
Fangen wir mit der Schreibweise an, damit ein ständig auftauchendes Missverständnis endlich aufgeklärt wird.
Die korrekte Schreibweise lautet West Coast. Das allerdings wirft für nicht wenige Leserinnen und Leser sicherlich die Frage auf, warum dann die Schreibweise Westcoast so häufig verwendet wird.
Das liegt einerseits daran, das die Schreibweise Westcoast in Deutschland seit Jahrzehnten verwendet wird, ob nun in den Katalogen von Tonträger-Versandhändlern, auf den Registerkarten von Schallplatten-Einzelhändlern oder den zahlreichen biographischen und diskographischen Pressepublikationen, die schon Jahrzehnte vor dem Internet veröffentlicht wurden, wodurch diese Schreibweise in Deutschland quasi zementiert wurde.
Dadurch findet man natürlich auch im deutschsprachigen Internet die Schreibweise Westcoast sehr häufig vor, Musicline.de z.B. verwendet diese Schreibweise.
Die Musikfans unter uns, die mit der Schreibweise Westcoast aufgewachsen sind, wollen sich vielleicht auch erst gar nicht auf die getrennte Schreibweise umgewöhnen. Westcoast sieht ja irgendwie auch rein optisch viel besser aus als West Coast.
Jemand, der am Bodensee geboren und aufgewachsen ist, wird sich garantiert auch niemals die getrennte Schreibweise Boden See vorschreiben lassen, nur weil diese Schreibweise laut der deutschen Irrsinns-Rechtschreibreform* eigentlich richtig wäre.
Würde man das Thema Westcoast in der Sendung mit der Maus behandeln, würde der Sprecher sicher sagen: "Die richtige Schreibweise ist West Coast, sieht doof aus, ist aber so.
Aber wie bereits angemerkt, die Schreibweise Westcoast ist in Deutschland so zementiert, das sie hierzulande nicht wirklich als fehlerhaft angesehen werden kann.
Vergleichen kann man das mit der HipHop-Kultur, grammatikalisch wird da kaum noch was wirklich richtig geschrieben, und würde man es da richtig schreiben,
wäre es schon kein HipHop mehr... ya know what i'm sayin' ?
Wie auch immer, bei lindaronstadt.de werden Sie beide Schreibweisen vorfinden, je nach Lust und Laune, und wem das alles zu widersprüchlich ist, kann ja auch den Begriff Southern California Rock wählen, da ist die Schreibweise glasklar und unumstritten.
Somit wäre dieser Punkt also schonmal geklärt.
Kommen wir also zum nächsten, viel wichtigeren Punkt, nämlich zur musikalischen Definition und zur Frage, wie und woran erkenne ich eigentlich Westcoast-Sound.
Die Frage, woran man typischen Westcoast-Sound erkennt, ist schwer zu erklären.
Also, im Grunde verhält es sich da so ähnlich wie beim Southern Rock, man kann das ganze nicht wirklich theoretisch erklären.
Diejenigen, die mit diesem Musikstil aufgewachsen sind, sich leidenschaftlich damit beschäftigt und verinnerlicht haben, tun sich damit natürlich wesentlich einfacher.
Um den Laien den Westcoast Rock in wenigen Worten treffend zu erklären,
ist der Autor dieses Artikels glücklicherweise in der Lage,
auf die von ihm verfasste Eagles Bandbiographie zurückgreifen und daraus zu zitieren.
In dieser Eagles -Biographie steht zu lesen:
...die Eagles bescherten West Coast Rock auf höchstem Niveau,
den man am besten umschreiben kann als eine perfekte Fusion aus Rock, Pop & Country-Elementen sowie einem Hauch Surfmusic, basierend auf grundsolidem handwerklichem Können,
dazu der phantastische Close-Harmony Gesang und das exzellente Songwriting..."
An dieser Stelle sei angemerkt, das das mit dem höchsten künstlerischen Niveau und dem grundsoliden handwerklichen Können auf die allermeisten Bands, Sängerinnen und Sänger der Westcoast Rock-History zutrifft, denn schliesslich reden wir hier von Bands wie den Eagles, Crosby-Stills-Nash, den Doobie Brothers, America, Steely Dan, Poco oder Little Feat, von Sängerinnen wie Linda Ronstadt, Carly Simon, Bonnie Raitt, Nicolette Larson sowie von einigen der edelsten Protagonisten der Singer/Songwriter-Elite wie Jackson Browne, James Taylor, Warren Zevon, John David Souther & Karla Bonoff
Um das Thema nicht endlos ausufern zu lassen und um die Frage -"was ist Westcoast-Sound und was nicht"- auf den Punkt zu bringen, folgt hier eine kleine Abhandlung in Abschnitten unterteilt.
Southern California Rock - Kein Southern Rock / Streitthema Little Feat
Es gibt unendlich viele biographische Abhandlungen über Rockbands im Internet, leider gibt es da einiges,
was man so nicht unwidersprochen hinnehmen kann.
Hier einige Beispiele und Richtigstellungen:
Little Feat
Die legendäre Band Little Feat wird im deutschsprachigen Internet von einigen Anbietern, darunter Wikipedia,dem Southern Rock zugeordnet.
Das ist so aber nicht ganz richtig. Little Feat ist keine echte Southern Rock-Formation, da gibt es doch noch Unterschiede.
Wenn Sie z.B. bei Wikipedia oder anderen Anbietern lesen, Little Feat sei eine Southern-Rock-Formation, dann vergessen sie das ganz schnell.
Oder anders ausgedrückt, wer Little Feat einfach in die Southern-Ecke abschiebt, hat sich zu oberflächlich mit dem Thema befasst.
Little Feat sind eine eher Genreübergreifende California-Rock-Formation. An dieser Stelle könnte man eine Doktorarbeit darüber verfassen,
warum Little Feat keine Southern Rock-Band ist, aber das würde den Rahmen sprengen, weil man soviel darüber schreiben kann, das man am Ende bei den Ausmassen eines Duden angelangt ist, und das wäre eine etwas zu schwere Kost.
Nur soviel: Nur weil bei Little Feat teilweise starke Blues-Elemente zum Tragen kommen,
ist diese Band noch lange nicht generell dem Southern Rock zuzuordnen.
Little Feat ist eine Westcoast-Rock-Formation, sowohl die progressivste Band der Westcoast-Rockhistory berhaupt als auch eine der besten Rockbands aller Zeiten.
Wie kommt es also dazu, das Little Feat immer mal wieder dem Southern Rock zugeordnet werden?
Das liegt beispielsweise am vermaledeiten berühmt-berüchtigten Album Dixie Chicken, wobei der Southern-nahe Titelsong im krassen Gegensatz zum Lowell George- Westcoast-Rocker Roll Um Easy
steht, der ja in typischer Westcoast-Manier von Linda Ronstadt erstklassig neu aufgenommen wurde.
Live erinnern die Feats mit ihrer Spielfreude und ihren legendären Instrumentalimprovisationen bei diversen Stücken schon an Southern-Rock-Traditionen, zugegeben, und Songs wie Oh Atlanta und Shake Me Up sind garantiert kein echter Westcoast Rock und sehr nahe am Southern Rock,
aber die Schublade Southern Rock kann man, wenn man die ganze Bandgeschichte betrachtet, nicht mehr so leicht aufziehen.
Man darf nicht vergessen, es gibt eine Band Little Feat mit Lowell George und die reinkarnierte Band,
die sich nach seinem Tode zusammengefunden hat.
Den Southern-Nahen Sachen von Little Feat stehen dabei progressive Westcoast-Alben wie Hoy Hoy, Down On The Farm, Feats Don't Fail Me Now entgegen und die Feats - Zusammenarbeiten mit
Westcoast-Queen Linda Ronstadt bei Willin`, All That You Dream oder Voices On The Wind,
und diese Sachen sind typisch Little Feat und eindeutig Westcoast-Rock.
Hier links ein kleiner Video-Vergleich. Die Feats Live mit ihrem Dixie Chicken (mit dabei Emmylou Harris & Bonnie Raitt) und daneben Linda Ronstadt mit dem Lowell George CountryRocker Willin`.
An dieser Stelle und zum Abschluss des Themas Little Feat hier noch zwei wirklich sehr interessante Aussagen kompetenter Leute.
Das erste in Textform stammt von
Frank Ipach(Hooked-on-Music.de), Musikexperte, Rezensent und Gitarrist der Craving Hands, der folgendes dazu schreibt:
Little Feat waren für mich eh immer eine Band, die Genregrenzen kaum beachtet haben, bzw. die sogenannten Grenzen eher haben verschwimmen lassen und sich je nach Lust und Laune und wie es der Song jeweils erforderte, in diese oder jene Richtung drehten, um der Komposition die nötige Würze und Frische zu verpassen. Allein das rhythmische Fundament, dieser so sehr typische FEAT-Groove (extrem schwer zu spielen) hat mit WestCoast oder Southern Rock als solchem wenig zu tun, sondern ist schlichtweg ein Markenzeichen dieser grandiosen Band höchstselbst.
Das zweite Statement (unterstes Video links) stammt von der amerikanischen Rock-Legende Bonnie Raitt,
die ihre Lieblingsband Little Feat eher der eigentlichen Los Angeles Troubadour Westcoast California Rock-Family zuordnet,
wie man in dieser History-Kurzdoku der BBC aus dem Jahre 2008 sehen und hören kann.
Wie auch immer, es ist halt nicht so einfach mit Little Feat, daher musste in diesem Artikel auf diese besondere Band schon gesondert eingegangen werden.
Die Band selbst bezeichnet ihren Stil jedenfalls als freewheeling fusion of California rock and Dixie-inflected funk-boogie
Das Thema Little Feat wird wohl immer Kontroversen auslsen und wird auch im HoM-Forum diskutiert
CountryRock, Southern Rock versus Westcoast Sound
Westcoast Rock ist nicht gleich CountryRock, es ist nur eine der Klangfarben des Westcoast Rock,
der ja aus der kalifornischen Folk-Rock-Bewegung der 60er Jahre entstanden ist.
CountryRock ist auch eine der Klangfarben des Southern Rock.
Allerdings unterscheidet sich beispielsweise der CountryRock von Dickey Betts & Great Southern und der Marshall Tucker Band ganz erheblich vom CountryRock der Eagles und Poco oder der Flying Burrito Brothers. Zwischen beiden Stilen liegen Welten.
Los Angeles vs. San Franzisco
Der Westcoast Rockhistory beschrnkt sich nicht auf Los Angeles alleine.
San Franzisco hatte auch einiges zu bieten. Die bekanntesten Bands waren hier Grateful Dead mit ihrem legendären Frontmann Jerry Garcia und Jefferson Airplane. Letztere veränderten im Laufe ihres Bestehens mehrfach ihren Namen, so wurde aus Jefferson Airplane erst Jefferson Starship und dann später nur noch Starship.
Zwischen dem Sound von Los Angeles und dem Sound von San Franzisco lagen ebenso Welten wie zwischen dem L.A. Westcoast Rock und dem Southern Rock.
Hilfreich ist hier ein Zitat aus der Jackson Browne Biographie.
Zitat:"
Jackson Browne äusserte einmal, das es vielen Künstlern damals im Troubadour in Los Angeles gar nicht so sehr um die Folkmusic ging, sondern einzig und allein darum, Schallplattenverträge auzuhandeln, um auch wirtschaftlich aufzusteigen." (Zitat Ende)
Aus dieser Haltung heraus und bedingt durch ein Umfeld von zahlreichen begnadeten Musikern und einflussreichen Produzenten, aus der heraus auch Konkurrenzdruck erwuchs, entwickelte sich in Los Angeles ein sehr eingängiger, verkaufsträchtiger, Folk&CountryRock-basierter Sound.
In der Musikzene von San Franzisco herrschten dagegen doch etwas andere Verhältnisse,
musikalisch war alles viel mehr Psychedelich und die meisten waren richtig heftig auf LSD.
Hier wurde das eigentliche negative Hippie-Klischee geprägt.
Jerry Garcia und einige Bandmitglieder von Grateful Dead wurden damals sogar wegen Drogenhandels verhaftet.
Zwar wurde auch in der Troubadour-Szene in Los Angeles gekokst und gesoffen, aber das hat sich im Grunde wenig auf die Musik ausgewirkt, und aus der Bahn hat das dort eigentlich niemanden geworfen, was zu einem großen Teil auf den Zusammenhalt innerhalb der Laurel Canyon Mafia zurückzuführen war und auf den Einfluss, den dieser Kreis ausübte.
Ein Einfluss, den man durchaus als disziplinierenden Faktor bezeichnen konnte.
Aber ein so dermassen verschworener und richtungsweisender Kreis wie die Eagles-Ronstadt-Mafia gab es in der Szene von San Franzisco niemals.
Die unterschiedlichen Entwicklungen zwischen L.A. und San Fran dürften daher kaum verwundern.
Nimmt man Grateful Dead als Aushängeschild der San Franzisco-Szene her und die Eagles als Aushängeschild der Los Angeles Musikszene, und vergleicht man den typischen Sound beider Bands miteinander, wird man wenig Gemeinsamkeiten feststellen.
Im Grunde waren die Deads musikalisch wesentlich näher an z.B. der Allman Brothers Band, und das sind schon Southern-Rocker.
Natürlich gab es auch Gemeinsamkeiten und Zusammenarbeiten zwischen Künstlern aus L.A. und San Fran, so gastierte beispielsweise Deads Frontmann Jerry Garcia bei Crosby, Stills, Nash & Young und Keyboarder Bruce Hornsby, von 1988 bis zum Tode von Jerry Garcia 1995 weichgespülteres Mitglied der Deads,
nahm zusammen mit Don Henley ein Album auf.
Belassen wir es bei diesen Beispielen und Vergleichen. Am Ende hat sich der Zweig, der aus Los Angeles erwuchs,
zum Synonym für den klassischen Westcoast-Rock oder auch Westcoast-Sound entwickelt.
Was garantiert kein Westcoast Sound ist
Gino Vanelli
In den frühen 80er Jahren gab es tatsächlich einmal so etwas wie eine filmische Dokumentation über den Westcoast-Sound, die ist aber gründlich in die Hose gegangen, denn diese "Dokumentation" entpuppte sich quasi als Werbesendung
für den Italo-Kanadier Gino Vanelli, der in Los Angeles sein Glück versuchte und für die Filmaufnahmen schwarzgelockt und nur in Badehose am Strand von Malibu entlang joggte,
und das auch noch in Rufweite der Anwesen von Linda Ronstadt,
Don Henley & Neil Young,
die in diesem Film nicht einmal erwähnt wurden. Diese "Doku" war lächerlich und eine einzige Farce,
Gino Vanelli konnte zwar einige Alben in den Billboard Top 20 Charts plazieren, hatte mit Wild Horses auch einen großen Hit und erhielt sogar diverse Grammy-Nominierungen,
aber dieser Gino Vanelli hat rein gar nichts mit Westcoast-Music oder Westcoast-Rockhistory zu tun.
Thema Beach Boys
Viele Menschen hierzulande befinden sich in der Annahme, die Beach Boys wären eine Westcoast-Formation, das ist aber nicht wirklich der Fall. Die Beach Boys waren eine großartige Band, die unzählige Pop-Klassiker hervorgebracht hat und sie galten lange Zeit als musikalische Botschafter Kaliforniens. Aber irgendwie sind sie nicht dem klassischen Westcoast-Rock zuzuordnen, haben die Entwicklung aber mitbeeinflusst, genauso wie die Mamas and Papas.
Die weiblichen Nachkommen der Beach Boys und der Mamas & Papas sind dem Westcoast-Sound jedoch ganz sicher zuzuordnen, Chynna Phillipps sowie
Wendy & Carnie Wilson traten
1990 auf sehr eindrucksvolle Weise mit ihrem Debütalbum in Erscheinung.
Die drei Sangesgrazien legten alle Elemente des Westcoast-Rock&Pop neu auf, überrollten weltweit alle Radiostationen bei weltweit über 10 Millionen Alben-Einheiten ihres ersten Longplayers und fast 20 Millionen Tonträgereinheiten, wenn man die Singleauskopplungen dazurechnet. Selbst die lebende Legende Brian Wilson, Vater von Carnie und Wendy, sowie Eagles Kultrocker Joe Walsh waren bei den Studioarbeiten von Wilson Phillips zugegen, wie auch der große Produzent Peter Asher, der einst James Taylor und Linda Ronstadt großmachte.
Peter Asher produzierte im Jahre 2004 mit Wilson Phillips das Album California, eine Sammlung von Neuaufnahmen legendärer Westcoast - Welthits von u.a. Jackson Browne, Joni Mitchell, Fleetwood Mac, den Eagles, Linda Ronstadt und den Mamas & Papas.
Im Booklet zu diesem Album wurde noch einmal die Westcoast-History leidenschaftlich beschworen.
Westcoast Rock Overseas
In der Tat gibt es auch Westcoast Rock ausserhalb der USA, also aus Sicht der Amerikaner in Übersee (Overseas).
Die australische Formation Little River Band gehrt zu den Aushängeschildern dieser Musikrichtung.
Ebenso die etwas in Vergessenheit geratene und ebenfalls in Australien ansässige Formation Air Supply.
Beide Bands hatten u.a. auch in den USA herausragende Erfolge und einige ihrer Alben und Hits verkauften sich multimillionenfach.
Das bekannteste und erfolgreichste Album der Band vom kleinen Fluss ist der 1979er Longplayer First Under The Wire
mit den Welthits Lonesome Loser und Cool Change.
Das berühmteste Album von Air Supply ist zweifellos ihre 1980er LP Lost in Love mit den Welthits Lost In Love und All Out Of Love
Little River Band - Lonesome Loser
Air Supply - All Out Of Love
Die Legenden des Southern California Rock *diese Seiten sind Online (weitere kommen hinzu)