Musikwissen / Timothy B. Schmit Portrait in deutscher Sprache präsentiert von lindaronstadt.de

Timothy B. Schmit Timothy B. Schmit wurde am 30. Oktober 1947 in Oakland / Kalifornien geboren.
Sein Sternzeichen ist Skorpion.
Zu den Eagles kam der Bassist und Sänger zu Anfang des Jahres 1978. Das erste Album mit Timothy B. Schmit spielten die Eagles im Jahre 1979 ein, es war das Album The Long Run, des letzte Studioalbum der Eagles für einen Zeitraum von fast 28 Jahren bis zur Veröffentlichung von Long Road Out Of Eden.


Timothy´s Anfänge
Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Timothy im Alter von 15 Jahren in dem Teenager-Folk-Trio Tim, Tom & Ron.
Im Laufe der Zeit wechselte die Formation dann ihren Bandnamen fast so oft wie die Beach Boys ihre Hawaii-Hemden, nach Tim, Tom & Ron nannten sie sich The Contenders, die darauffolgende Umbenennung ergab den Namen New Breed und wenig später präsentierte sich das Trio unter dem Bandnamen Glad.
Mit diesem Namen veröffentlichte die Formation 1968 ein Album mit dem Titel "Feelin' Glad ."


Gegen Ende des Jahres 1969 kam es zu einem Streit innerhalb der noch jungen und aufstrebenden CountryRock-Formation Poco.
Der Bassist & Sänger Randy Meisner verliess Poco damals, nachdem er sich mit Richie Furay und Jim Messina wegen der musikalischen Ausrichtung der Band überworfen hatte. Timothy B. Schmit liess sich nicht lange bitten und stieg für Meisner bei Poco ein.
So also kam es zu Schmit´s erstem Engagement in einer professionellen Band.


Tim Schmit und die Eagles / Duplizität der Ereignisse
Timothy B. Schmit hätte sicherlich nicht darauf gewettet, das ihn einmal die berühmten Eagles engagieren würden.
1978 geschah es aber doch. Das kuriose dabei war, das sich sein Einstieg bei den Eagles auf genau die gleiche Weise abspielte wie bei seinem ersten Engagement bei Poco. Randy Meisner hatte sich in Übereinstimmung mit Bernie Leadon´s Haltung mit Don Henley und Glenn Frey wegen der musikalischen Ausrichtung der Band überworfen und erklärte seinen Ausstieg bei den Eagles mit Erschöpfungszustand nach Tourstress. Meisner ging und wurde erneut ersetzt durch Timothy B. Schmit.


The Long Run
Vorerst kam es zu lediglich einem einzigen Studioalbum der Eagles mit dem neuen Bassisten und Sänger Tim Schmit, es war das berühmt-berüchtigte Album The Long Run. Der erste Song, bei dem Timothy als Songwriter und Lead Vokalist für die Eagles in Erscheinung trat, war die sanfte West Coast-Ballade I Can´t Tell You Why.


Tim Schmit´s Solokarriere nach den Eagles
Zählt man seine Solo-Alben und seine Gastspiele bei zahlreichen großen Bands und Musikerkollegen zusammen, gewinnt man fast den Eindruck, das Timothy B. Schmit nach der Trennung der Eagles künstlerisch noch aktiver als Glenn Frey & Don Henley gewesen ist.
So stand er z.B. zusammen mit Don Henley & Glenn Frey bei den Aufnahmen zu Bob Seger´s weltberühmtem Album Against The Wind im Studio. Mit seinen Eagles-Kollegen besorgte er für den Seger-Track Fire Lake die Harmony -u. Backing Vocals.
Crosby-Stills-Nash holten sich den indianisch anmutenden Singer/Songwriter mit dem sanften Wesen für ihr Album Daylight Again ins Studio, wo er für den Song Southern Cross ebenfalls die Harmony & Background Vocals beisteuerte.
Auch Don Henley wollte bei seinen Solo-Projekten nicht auf die Mitarbeit von Schmit verzichten. Er engagierte Schmit als Harmony -u. Background-Vokalist für seine Songs Dirty Laundry & You Don't Know Me At All.
Die legendäre West Coast Rockformation Toto wollte ebenfalls Timothy und seinen sanften Gesang auf einem ihrer Songs verewigen,
und so ist er auch bei der weltberühmten Toto-Ballade I Won't Hold You Back Now im Chorgesang zu hören.
Die Eagles-Auszeit brachte Timothy nun auch endlich mit Randy Meisner zusammen, dem Mann, den er bei Poco und den Eagles ersetzte und mit dem er noch niemals vorher in einer Band zusammenspielte. Die beiden waren zusammen mit Joe Walsh für eine Produktion von Richard Marx im Studio zugange. Die 3 Ex-Eagles lieferten für den Richard Marx´ Hit Don't Mean Nothing die bereits mehrfach erwähnten Harmony -u. Background Vocals. Und weil Timothy derjenige von den Eagles ist, der am allermeisten den Elementen der Surfmusic zugeneigt ist, war es nur eine Frage der Zeit, bis er bei den Beach Boys im Studio landete. Zusammen mit Schmit vertonte die weltberühmte Surfersound-Combo im Jahre 1996 eine neue Version ihres eigenen Hits "Caroline, No" aus dem Jahre 1966 auf ihrem Album Stars and Stripes Vol. 1.
Soviel zu Timothy´s West Coast Sound-Aktivitäten.
Mit einigen Countrystars arbeitete Schmit ebenfalls zusammen. Mit Jimmy Buffett war er in den Jahren 1983,1984 & 1985 auf Tour und bei Everywhere, dem 1997er Album von Tim McGraw lieferte er beim Titelsong wiederum die Harmony -u. Background Vocals.
Absolut erwähnenswert ist Timothy´s Engagement in Ringo Starr's All-Star Band als Sänger & Bassist, wo er erneut mit Eagles-Bandkollege Joe Walsh zusammenarbeiten konnte.


Nochmal Poco
1984 kehrte Timothy B. Schmit wieder zu Poco zurück, wenn auch nicht als Fulltime-Member, so doch zumindest für das Poco-Album Inamorata. Poco blieben danach auch nicht mehr lange zusammen, die Band trennte sich 1985 für mehr als 3 Jahre.


Gastmusiker bei...
...Playin' It Cool: Don Henley, Joe Walsh, J. D. Souther, Steve Lukather, David Paich Jeff Porcaro, Carl Wilson, Rita Coolidge
...Tell Me The Truth: John Boylan, Rita Coolidge, Don Henley, Bill Payne, Jeff Porcaro"


Vorgestellt: Timothy B. Schmit - Friday Night             Timothy B. Schmit Portrait            Timothy B. Schmit Website        Expando Bestell-Info

Eagles Bassist Timothy B. Schmit hat mit Friday Night einen weiteren wunderbaren Song aus seinem letztjährigen Album Expando veröffentlicht

Machen wir uns nichts vor, denn „Expando“ ist Musik für ältere Generationen. Dies ist eine durchaus erfreuliche Nachricht, denn eine Anbiederung an ein junges Zielpublikum würde hier sicher deplatziert wirken. Timothy B. Schmit hat so alle musikalischen Freiheiten der Welt und hat elf gut abgehangene Tracks aufgenommen, die Americana, Country und Blues mit jedem Ton ein- uns ausatmen. Zwangsläufig schleichen sich auch immer wieder Referenzen an seine beiden Bands ein: Eagles und Poco.
Dem 62-jährigen Kalifornier kann keiner mehr was beibringen, dafür ist er auch einfach schon zu lange dabei.

Quelle: Soundbase-online.com

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Diskographie

Solo-Alben
1984 | Playin' It Cool
1987 | Timothy B.
1990 | Tell Me The Truth
2001 | Feed the Fire

Singleauskopplungen
1982 | So Much in Love/She's My Baby
1987 | Boys Night Out
1987 | Don't Give Up

Alben & Compilations mit den Eagles
1979 | The Long Run
1980 | Eagles Live
1982 | Greatest Hits Vol. Two
1985 | The Best of the Eagles
1994 | The Very Best of the Eagles
1994 | Hell Freezes Over
2000 | Selected Works 1972-1999
2000 | Selected Songs From Selected Works
2001 | The Very Best of the Eagles (17 Tracks)
2003 | The Very Best of the Eagles (33 Tracks plus making of DVD)
2005 | Eagles Box Set
2007 | Long Road Out Of Eden


Übersicht über alle Bands & Solo-Künstler , bei denen Timothy B. Schmit als Bandmitglied oder Gastmusiker mitgewirkt hat

1970 | Glad - Glad (Albumtitel)

Poco

1970 | Poco
1971 | Deliverin' the Goods
1971 | From the Inside
1973 | A Good Feelin' To Know
1973 | Crazy Eyes
1974 | Cantamos
1974 | Live
1974 | Seven
1975 | Head Over Heels
1976 | Rose of Cimarron
1977 | Indian Summer
1984 | Inamorata
2004 | The Last Roundup

Joe Walsh

1978 | But Seriously, Folks
1981 | There Goes the Neighborhood
1983 | You Bought It, You Name It
1985 | The Confessor


Don Henley

1982 | I Can't Stand Still
1982 | Love Rules (aus Fast Times)
1995 | Actual Miles
1997 | Yes It Is (from Bridge School Concerts)


Dan Fogelberg

1984 | Windows and Walls
1987 | Exiles
1990 | The Wild Places
2000 | Live: Something Old, Something New, Something Borrowed...and Some Blues


America

1980 | Alibi
1982 | A View from the Ground
1984 | Perspective
1998 | Human Nature


Jimmy Buffett

1984 | One Particular Harbour
1985 | Last Mango In Paris
1988 | Hot Water
1989 | Off to See the Lizard
1989 | Live by the Bay (Video)


Elton John

1980 | 21 at 33
2000 | The Road to El Dorado


Richard Marx

1987 | Richard Marx
1994 | Paid Vacation


Tim McGraw

1997 | Everywhere
2002 | Tim McGraw and the Dancehall Doctors


Bob Seger

1980 | Against the Wind
1986 | Like A Rock


Toto

1982 | IV
1999 | Mindfields



1971 | Jeanie Greene - Mary Called Jeanie Greene



1972 | Redwing - What This Country Needs



1973 | Thomas Jefferson Kaye - Thomas Jefferson Kaye (Albumtitel)



1974 | Linda Ronstadt - Heart Like A Wheel



1974 | Gene Clark - No Other



1974 | Bob Neuwirth - Bob Neuwirth (Albumtitel)



1974 | Thomas Jefferson Kaye - First Grade



1974 | Steely Dan - Pretzel Logic



1976 | Chris Hillman - Slippin' Away



1976 | Eric Andersen - Sweet Surprise



1976 | Jeffrey Comanor - A Rumor in His Own Time



1976 | Roger McGuinn - Cardiff Rose



1976 | Steely Dan - The Royal Scam



1976 | Robbin Thompson - Robbin Thompson (Albumtitel)



1977 | Glenda Griffith - Glenda Griffith (Albumtitel)



1977 | Tim Moore - White Shadows



1977 | The Cate Brothers - The Cate Brothers Band (Albumtitel)



1977 | Chris Hillman - Clear Sailin



1977 | Firefall - Luna Sea



1977 | Gregg Allman - Two the Hard Way



1977 | Randy Newman - Little Criminals



1977 | Steely Dan - Aja



Terence Boylan - Terence Boylan (Albumtitel)



1978 | Dane Donohue - Dane Donohue (Albumtitel)



1978 | Marc Jordan - Mannequin



1978 | Richie Furay - Dance A Little Light



1978 | Steely Dan - F.M. (FM-Soundtrack)



1979 | Michael Murphey - Peaks, Valleys, Honky Tonks and Alleys



1980 | Boz Scaggs - Look What You've Done to Me (Urban Cowboy)



1980 | The Robbin Thompson Band - Two "B's" Please



1980 | Joe Vitale - Plantation Harbor



1980 | Terence Boylan - Suzy



1981 | Gary Wright - The Right Place



1981 | Quarterflash - Quarterflash (Albumtitel)



1981 | Richie Furay - I Still Have Dreams



1982 | Crosby, Stills, Nash - Daylight Again



1982 | Eye to Eye - Eye to Eye (Albumtitel)



1982 | J.D. Souther - Home By Dawn



1982 | Karla Bonoff - Wild Heart of the Young



1982 | Steve Cropper - Night After Night



1982 | Jesse Colin Young - Perfect Stranger



1982 | Marcy Levy - Marcella



1982 | Robbie Patton - Orders From Headquarters



1983 | Josh Leo - Rockin' on Sixth



1983 | Juice Newton - Dirty Looks



1983 | Prism - Beat Street



1983 | Quarterflash - Take Another Picture



1983 | Sharon O'Neill - Foreign Affairs



1983 | Don Felder - Airborne



1984 | Carl Wilson - Youngblood



1985 | Robbin Thompson - Better Late Than Never



1990 | Tim Feehan - Full Contact



1987 | Marc Jordan - Talking Through Pictures



1987 | Little America - Little America



1987 | Martha Davis - Policy



1987 | Stacey Q - Nights Like This



1988 | J. C. Crowley - Beneath The Texas Moon



1988 | Jeff Healey - See The Light



1988 | Love & Money - Strange Kind of Love



1988 | New Frontier - New Frontier



1988 | Glenn Frey - Soul Searchin'



1988 | L.A. Workshop - Norwegian Woods, Vol. 1



1988 | Boz Scaggs - Other Roads



1989 | Jon Butcher Axis - Pictures From The Front



1989 | Julian Lennon - Mr. Jordan



1989 | Sheena Easton - Lover In Me



1990 | David Foster - River Of Love



1990 | Kevin Welch - Kevin Welch



1990 | Marc Jordan - C.O.W. (Conserve Our World)



1990 |Jack Mack & the Heart Attack - Jack It Up



1990 | John Andrew Parks - John Andrew Parks



1990 | The Party - The Party



1991 | Various Artists - The Simpsons Sing the Blues



1991 | Roger McGuinn - Back from Rio



1991 | James Lee Stanley - Ripe Four Distraction



1991 | Tom Kell - One Sad Night



1992 | Mike Reid - Twilight Town



1992 | Roger McGuinn - Born To Rock & Roll



1992 | Spinal Tap - Break Like The Wind



1992 | Thomas Jefferson Kaye - Not Alone



1993 | Jack Tempchin - After the Rain



1993 | Ringo Starr - Vol. 2: Live from Montreaux



1993 | Andy Childs - Andy Childs



1993 | Clint Black - No Time To Kill



1993 | Open Skyz - Open Skyz



1993 | Poison - Native Tongue



1993 | Various Artists - The Simpsons: The Yellow Album



1993 | Vince Neil - Exposed



1994 | Burton Cummings - The Burton Cummings Collection



1994 | King Of Hearts - King of Hearts



1994 | Peter Tork - Stranger Things Have Happened



1994 | Terry McBride & The Ride - Terry McBride & The Ride



1994 | Kathy Mattea - Walking Away A Winner



1995 | Eddie Money - Love And Money



1995 | Nelson - Because They Can



1995 | Bruce Gaitsch - Lyre In A Windstorm



1995 | Gerry Beckley - Van Go Gan



1995 | Vince Gill - Souvenirs



1995 | James Lee Stanley - Domino Harvest



1996 | Bad Company - Stories Told and Untold



1996 | Beach Boys - Stars and Stripes Vol. 1



1996 | Thomas Jefferson Kaye Not Alone



1997 | Michael Bruce - In My Own Way



1997 | Bruce Matthews - In My Own Way



1997 | Saison - So In Love



1997 | The Wilsons - The Wilsons



1998 | Mick Bird - Primal Compass



1998 | Robbin Thompson - Out On The Chesapeake



1998 | Ringo Starr - Vertical Man



1998 | Brian Wilson - In My Room ( bonus disc )



1998 | Pam Tillis - Every Time



1998 | Brady Seals - Brady Seals



1998 | Various Artists - The Prince of Egypt (Inspirational)



1999 | Mick Bird - Na'au



1999 | Bruce Gaitsch - Lyre in a Windstorm



1999 | Ringo Starr - I Wanna Be Santa Claus



2002 | Jeff Larson - Fragile Sunrise



2003 | Ringo Starr - Ringorama



2003 | Dwight Yoakam - Population Me



2003 | Robert Lamm - Subtlety & Passion



2003 | Warren Zevon - The Wind

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